Auch am heutigen Sonntag standen unserem Trainer zahlreiche Spielerinnen zur Verfügung, die nach zuletzt zwei erlangten Unterschieden zum Sieg wollten.
Es sollte aber gegen den TuS Büppel II ein schweres Unterfangen werden.
Wir begannen in der Anfangsphase druckvoll und versuchten uns durch Kombinationsspiel in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Alle Angriffsversuche wurden aber spätestens am 16 Meterraum abgewehrt.
Im weiteren Verlauf wurde das Spiel auf beiden Seiten sehr durch harte Zweikämpfe und viele Diskussionen bestimmt, was beide Mannschaften aus dem Rhythmus brachte.
Ohne eine Torchance, mit leichter Überlegenheit vom VfL, ging es mit einem Null zu Null in die Halbzeitpause.
Hier hieß es nun die Gemüter zu beruhigen und zu den eigenen Stärken zurückzufinden, denn es war noch nichts verloren.
Nach der Pause kamen wir mit einer Auswechslung aus der Kabine. Lara ersetzte Julia, die sich kurz vor dem Abpfiff verletzt hatte.
Die Abwehr stand wie auch in der ersten Halbzeit stabil und konnte Fehler oder eingeleitete Konter direkt abwehren.
Bei Gegenangriffen fehlte jedoch wie schon in den letzten Wochen der genaue Pass in die Schnittstelle.
Laura, die heute nicht im Sturm, sondern aus dem Mittelfeld agierte, brillierte wie zu letzt durch ihre Laufleistung und Zweikampfstärke. Dieses führte aber leider nicht zum Erfolg.
In der 65 min sollte es dann passieren. Durch einen unglücklichen Abwehrversuch, spielte Melanie den Ball genau in den Lauf des Gegners, der nur noch an Kim vorbei ins Tor schieben musste.
Wir ließen die Köpfe nicht hängen und versuchten unbedingt den Ausgleich zu schießen. Das Spiel wurde hektisch und zunehmend durch Zwischenrufe von der Seitenlinie gestört, nicht zuletzt weil auch der Schiedsrichter das Spiel nicht mehr im Griff hatte und es auf beiden Seiten zu vermehrten Fehlentscheidungen kam.
Alexa hatte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am Torwart.
In der Nachspielzeit war es dann Melanie, die ihren Fehler mit dem späten Ausgleich wieder gut machte.
So endete das Spiel mit einem eins zu eins.

Zusammenfassend ist nur zu sagen, dass wir dieses Spiel schnellstmöglich vergessen müssen, sowohl alles auf, als auch alles neben dem Platz, wir dürfen uns von diesem Verhalten einfach nicht anstecken und aus der Ruhe bringen lassen.
Die Gesamtsituation ist einer Frauenmannschaft in der Bezirksliga einfach nicht würdig.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen Zuschauer und laden euch nächsten Sonntag um 11 Uhr zum letzten Heimspiel dieses Jahres an die Plauenstrasse ein.

Es spielten: Kim, Tine, Denise, Melanie, Julia, Lara, Joanna A., Joana K., Kadda, Heidi, Sabbi, Lempi, Alexa, Laura, Mila

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